Historie GFC
Ein Leben ohne Fasching ist möglich, aber sinnlos!
Zeitreise durch die Geschichte
Entdecke die wichtigsten Kapitel unseres Vereins
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Saison Zeitstrahl (2026 - 1973)
Entstehung des GFCs
Wie alles begann
Was einst mit einem geselligen Stammtisch auf dem Hutberg begann, entwickelte sich zu einer Tradition, die Großschönau bis heute prägt. Die Geschichte des Grußschinner Faschings beginnt im Jahr 1973.
Eine Idee wird geboren
Zu Beginn des Jahres 1973 trafen sich einige Großschönauer Bürger zu einem geselligen Stammtisch auf dem Hutberg. Bei reichlich Alkohol und lebhaften Diskussionen entstand eine Idee: Ein eigener Hausfasching sollte auf dem Hutberg organisiert werden.
Die Initiatoren waren sieben engagierte Großschönauer, die den Grundstein für die spätere Faschingstradition legten:
Die ersten Ideengeber
Der erste Hausfasching
Unter dem Motto
fand die erste Faschingsveranstaltung statt. Der große Erfolg dieser zunächst einmaligen Veranstaltung weckte den Wunsch nach mehr. Schnell stand fest: Es sollte weitergehen!
Der erste Hutbergfasching
Eine Gruppe ideensprießender Großschönauer, die den entstehenden Verein noch nachhaltig prägen sollten, traf sich, um den 1. richtigen Grußschinner Hutbergfasching ins Leben zu rufen. Aus zahlreichen Vorschlägen bei der Suche nach einem passenden Motto setzte sich schließlich ein Thema durch:
Einen Vorstand oder einen Elferrat gab es damals noch nicht. Die Organisatoren packten gemeinsam an und kümmerten sich um alles, was für die Veranstaltung notwendig war selbst.
Der damalige Personenkreis um Günter Fiedler
Der erste Elferrat und die weitere Organisation
Der erste, noch bescheiden auftretende Elferrat erschien in Frack und Zylinder. Ministerposten gab es nicht – gemacht wurde, was das jeweilige Faschingsthema verlangte.
Der Elferrat der ersten Saison
Die Leitung der Veranstaltungen ab dem 11. November 1973 sowie sämtliche Vorbereitungen übernahm der Kulturbund. Unter der Federführung von Wolfgang Henning arbeiteten Gerhard Melde, Günter Fiedler und Suse Müller an der Organisation.
Auch die Erfahrungen älterer Faschingsclubs wurden genutzt. Besonders unterstützte Achim Liebscher aus Waltersdorf die jungen Faschingsmacher.
Das Herz eines jeden Faschingsclubs
Zur ersten Zeit des GFC gehörten auch die Funken, die das närrische Treiben bereicherten und vervollständigten.
Die Namen der ersten Funken
Der Elferrat bekommt feste Strukturen
Nach den erfolgreichen ersten Jahren wurde 1976 schließlich der erste richtig funktionierende Elferrat gegründet. Damit entwickelte sich aus der anfänglichen Initiative eine feste Organisation.
Die Gründung des ersten fest organisierten Elferrats
Eine Tradition nimmt ihren Lauf
Aus einer Idee am Stammtisch wurde eine Tradition, die Generationen verbindet und den Hutberg zu einem besonderen Ort des Faschings macht.
Großschönau Helau!
Geschichte des Hutbergs
Der Hutberg und seine Baude
Hoch über Großschönau gelegen, ist der Hutberg seit Jahrhunderten ein besonderer Ort für die Menschen unserer Gemeinde. Mit der Hutbergbaude entstand hier ein gesellschaftlicher Mittelpunkt, der bis heute Menschen zusammenbringt und eng mit der Geschichte unseres Vereins verbunden ist.
Ein Berg voller Geschichte
Der Hutberg ist ein 371,5 Meter hoher Berg in der östlichen Oberlausitz. Gegenüber der Ortsmitte von Großschönau gelegen, erhebt er sich oberhalb des Mandautals. Sein Name leitet sich vermutlich von der früheren Nutzung als Hutung – einer Viehweide – ab.
Schon im 18. und 19. Jahrhundert war der Hutberg ein beliebter Schauplatz großer Volksfeste. Hier wurden Friedensschlüsse, königliche Jubiläen und die Rückkehr des sächsischen Königs gefeiert. Musik, Feuerwerke, beleuchtete Anlagen und Festumzüge machten den Berg zu einem bedeutenden Veranstaltungsort.
Erinnerungen auf dem Hutberg
Büsten und Erinnerungsorte ehrten bekannte Persönlichkeiten der deutschen Geschichte:
Der Hutberg kehrt nach Großschönau zurück
Ursprünglich gehörte der Hutberg zum Rittergut Großschönau. Als Hertwig von Nostitz das Gut im Jahr 1587 verkaufte, ging auch der Berg in den Besitz der Stadt Zittau über.
Doch die Großschönauer wollten ihren Hutberg wieder selbst besitzen. Deshalb gründeten engagierte Bürger 1876 ein Komitee, das den Rückkauf organisieren sollte. Die Einwohner unterstützten das Vorhaben und sammelten dafür Spenden von Haus zu Haus.
Damit war der Grundstein für die weitere Entwicklung des Berges zu einem wichtigen Naherholungs- und Kulturzentrum des Ortes gelegt.
Die Hutbergbaude entsteht
Bereits 1877 begann der Gastwirt Friedrich Frenzel mit dem Bau einer Gaststätte auf dem Hutberg. Nur ein Jahr später wurde die Hutbergbaude eröffnet. Sie entwickelte sich schnell zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt Großschönaus.
Ein eigens gegründeter Hutberg-Verein kümmerte sich in den folgenden Jahren um die Gestaltung und den Ausbau des Geländes. Es entstanden Wege, Anlagen, Pavillons und Veranden. Auch Beleuchtungs-, Wasser- und Gasanschlüsse wurden geschaffen.
Viele Einwohner beteiligten sich am Ausbau – durch freiwillige Arbeit und persönliche Spenden. So wurde der Hutberg zunehmend zu einem Ort, den die gesamte Gemeinde mitgestaltete.
Ein neues Kapitel für die Hutbergbaude
Im Jahr 1910 ging die Hutbergbaude in den Besitz der Gemeinde Großschönau über. Über die Jahrzehnte blieb sie ein wichtiger Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben des Ortes.
Ab 1974 wurde die Baude auch zur Heimat des Grußschinner Faschingsclubs (GFC e. V.). Der Verein, der bereits seit 1973 besteht, veranstaltete hier seine Faschingsveranstaltungen und machte den Hutberg weit über die Grenzen Großschönaus hinaus bekannt.
Der GFC findet seine Heimat auf dem Hutberg.
Bis heute wird hier das Brauchtum Fasching, Fastnacht und Karneval gepflegt. Neben der Faschingssaison finden auf dem Hutberg auch Sommerveranstaltungen, Konzerte und Familienfeiern statt.
Vom Verfall zum Wiederaufbau
1989 begann eine umfassende Sanierung der Hutbergbaude. Durch die politische Wende wurden die Arbeiten jedoch abgebrochen. In den darauffolgenden Jahren stand das Gebäude leer und verfiel zunehmend durch Vandalismus.
1996 fasste der GFC e. V. einen weitreichenden Entschluss: Der Verein übernahm die Ruine in Erbpacht von der Gemeinde Großschönau und machte sich daran, die Baude wieder aufzubauen.
Mit großem Einsatz vieler freiwilliger Helfer, Sponsoren und Handwerker wurde das Gebäude Schritt für Schritt saniert und wiederbelebt. Aus einer verfallenen Ruine entstand erneut ein lebendiger Veranstaltungsort.
Ein Zuhause für Tradition und Gemeinschaft
Heute ist die Hutbergbaude ein Kultur- und Veranstaltungszentrum und steht unter Denkmalschutz. Sie ist eng mit dem kulturellen Leben Großschönaus verbunden und bietet Raum für Veranstaltungen unterschiedlichster Art.
Für den GFC ist sie weit mehr als nur ein Veranstaltungsort: Sie ist das Zuhause unseres Vereins, der Mittelpunkt unserer Faschingstradition und ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird.
Ein Wahrzeichen Großschönaus – und die Heimat des GFC.
Ein Ort mit Vergangenheit und Zukunft
Vom historischen Ausflugsziel über den Wiederaufbau bis zum heutigen Vereinsleben: Der Hutberg verbindet Generationen und ist ein fester Bestandteil der Großschönauer Geschichte.
Großschönau Helau!





























