Historie GFC

Ein Leben ohne Fasching ist möglich, aber sinnlos!

Zeitreise durch die Geschichte

Entdecke die wichtigsten Kapitel unseres Vereins

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Ein Blick zurück

Wie alles begann

Was einst mit einem geselligen Stammtisch auf dem Hutberg begann, entwickelte sich zu einer Tradition, die Großschönau bis heute prägt. Die Geschichte des Grußschinner Faschings beginnt im Jahr 1973.

Anfang 1973

Eine Idee wird geboren

Zu Beginn des Jahres 1973 trafen sich einige Großschönauer Bürger zu einem geselligen Stammtisch auf dem Hutberg. Bei reichlich Alkohol und lebhaften Diskussionen entstand eine Idee: Ein eigener Hausfasching sollte auf dem Hutberg organisiert werden.

Die Initiatoren waren sieben engagierte Großschönauer, die den Grundstein für die spätere Faschingstradition legten:

Die ersten Ideengeber

Günter Fiedler Gerhard Melde Kurt Heinrich Alfred Sommer Gerhard Schütze Wolfgang Henning Helmut Rößler
3. März 1973

Der erste Hausfasching

Unter dem Motto

„Grußschinner Schissn – heuer schun an Märze“ 3. März 1973 · Hutberg

fand die erste Faschingsveranstaltung statt. Der große Erfolg dieser zunächst einmaligen Veranstaltung weckte den Wunsch nach mehr. Schnell stand fest: Es sollte weitergehen!

11. November 1973

Der erste Hutbergfasching

Eine Gruppe ideensprießender Großschönauer, die den entstehenden Verein noch nachhaltig prägen sollten, traf sich, um den 1. richtigen Grußschinner Hutbergfasching ins Leben zu rufen. Aus zahlreichen Vorschlägen bei der Suche nach einem passenden Motto setzte sich schließlich ein Thema durch:

„Karasex Lager“ Saisonbeginn am 11.11.1973 · Hutberg

Einen Vorstand oder einen Elferrat gab es damals noch nicht. Die Organisatoren packten gemeinsam an und kümmerten sich um alles, was für die Veranstaltung notwendig war selbst.

Der damalige Personenkreis um Günter Fiedler

Fritz Müller Suse Müller Wolfgang Henning Karl-Heinz Liebe Manfred Pfützner Manfred Götlich Wolfgang Kaiser Dieter Stoczek Eckhardt Wenderlich Wolfgang Roscher Rainer Hänsch Reinhold Lischke Frank Löffler Günter Vietze Hartmut Michel Uwe Müller
Saison 1973/74

Der erste Elferrat und die weitere Organisation

Der erste, noch bescheiden auftretende Elferrat erschien in Frack und Zylinder. Ministerposten gab es nicht – gemacht wurde, was das jeweilige Faschingsthema verlangte.

Der Elferrat der ersten Saison

Günter Fiedler Dieter Stoczek Reinhold Lischke Eckhardt Wenderlich Karl-Heinz Liebe Fritz Müller Wolfgang Roscher Manfred Götlich Wolfgang Kaiser Manfred Pfützner Hartmut Michel

Die Leitung der Veranstaltungen ab dem 11. November 1973 sowie sämtliche Vorbereitungen übernahm der Kulturbund. Unter der Federführung von Wolfgang Henning arbeiteten Gerhard Melde, Günter Fiedler und Suse Müller an der Organisation.

Auch die Erfahrungen älterer Faschingsclubs wurden genutzt. Besonders unterstützte Achim Liebscher aus Waltersdorf die jungen Faschingsmacher.

Die ersten Funken

Das Herz eines jeden Faschingsclubs

Zur ersten Zeit des GFC gehörten auch die Funken, die das närrische Treiben bereicherten und vervollständigten.

Die Namen der ersten Funken

Christine Schneider Karin Henning Angelika Vietze Betina Zappe Hildegard Köhler Helga Friedrich
1976

Der Elferrat bekommt feste Strukturen

Nach den erfolgreichen ersten Jahren wurde 1976 schließlich der erste richtig funktionierende Elferrat gegründet. Damit entwickelte sich aus der anfänglichen Initiative eine feste Organisation.

1976

Die Gründung des ersten fest organisierten Elferrats

Seit 1973

Eine Tradition nimmt ihren Lauf

Aus einer Idee am Stammtisch wurde eine Tradition, die Generationen verbindet und den Hutberg zu einem besonderen Ort des Faschings macht.

Großschönau Helau!
Unser Zuhause

Der Hutberg und seine Baude

Hoch über Großschönau gelegen, ist der Hutberg seit Jahrhunderten ein besonderer Ort für die Menschen unserer Gemeinde. Mit der Hutbergbaude entstand hier ein gesellschaftlicher Mittelpunkt, der bis heute Menschen zusammenbringt und eng mit der Geschichte unseres Vereins verbunden ist.

18. und 19. Jahrhundert

Ein Berg voller Geschichte

Der Hutberg ist ein 371,5 Meter hoher Berg in der östlichen Oberlausitz. Gegenüber der Ortsmitte von Großschönau gelegen, erhebt er sich oberhalb des Mandautals. Sein Name leitet sich vermutlich von der früheren Nutzung als Hutung – einer Viehweide – ab.

Schon im 18. und 19. Jahrhundert war der Hutberg ein beliebter Schauplatz großer Volksfeste. Hier wurden Friedensschlüsse, königliche Jubiläen und die Rückkehr des sächsischen Königs gefeiert. Musik, Feuerwerke, beleuchtete Anlagen und Festumzüge machten den Berg zu einem bedeutenden Veranstaltungsort.

Erinnerungen auf dem Hutberg

Büsten und Erinnerungsorte ehrten bekannte Persönlichkeiten der deutschen Geschichte:

Kaiser Wilhelm I. Otto von Bismarck Helmuth von Moltke Theodor Körner Turnvater Jahn
1587 – 1. April 1877

Der Hutberg kehrt nach Großschönau zurück

Ursprünglich gehörte der Hutberg zum Rittergut Großschönau. Als Hertwig von Nostitz das Gut im Jahr 1587 verkaufte, ging auch der Berg in den Besitz der Stadt Zittau über.

Doch die Großschönauer wollten ihren Hutberg wieder selbst besitzen. Deshalb gründeten engagierte Bürger 1876 ein Komitee, das den Rückkauf organisieren sollte. Die Einwohner unterstützten das Vorhaben und sammelten dafür Spenden von Haus zu Haus.

1. April 1877 Der Hutberg wird Eigentum der Gemeinde Großschönau.

Damit war der Grundstein für die weitere Entwicklung des Berges zu einem wichtigen Naherholungs- und Kulturzentrum des Ortes gelegt.

1877 – 1878

Die Hutbergbaude entsteht

Bereits 1877 begann der Gastwirt Friedrich Frenzel mit dem Bau einer Gaststätte auf dem Hutberg. Nur ein Jahr später wurde die Hutbergbaude eröffnet. Sie entwickelte sich schnell zu einem gesellschaftlichen Mittelpunkt Großschönaus.

Ein eigens gegründeter Hutberg-Verein kümmerte sich in den folgenden Jahren um die Gestaltung und den Ausbau des Geländes. Es entstanden Wege, Anlagen, Pavillons und Veranden. Auch Beleuchtungs-, Wasser- und Gasanschlüsse wurden geschaffen.

Viele Einwohner beteiligten sich am Ausbau – durch freiwillige Arbeit und persönliche Spenden. So wurde der Hutberg zunehmend zu einem Ort, den die gesamte Gemeinde mitgestaltete.

1910 – 1974

Ein neues Kapitel für die Hutbergbaude

Im Jahr 1910 ging die Hutbergbaude in den Besitz der Gemeinde Großschönau über. Über die Jahrzehnte blieb sie ein wichtiger Treffpunkt für das gesellschaftliche Leben des Ortes.

Ab 1974 wurde die Baude auch zur Heimat des Grußschinner Faschingsclubs (GFC e. V.). Der Verein, der bereits seit 1973 besteht, veranstaltete hier seine Faschingsveranstaltungen und machte den Hutberg weit über die Grenzen Großschönaus hinaus bekannt.

1974

Der GFC findet seine Heimat auf dem Hutberg.

Bis heute wird hier das Brauchtum Fasching, Fastnacht und Karneval gepflegt. Neben der Faschingssaison finden auf dem Hutberg auch Sommerveranstaltungen, Konzerte und Familienfeiern statt.

1989 – 1996

Vom Verfall zum Wiederaufbau

1989 begann eine umfassende Sanierung der Hutbergbaude. Durch die politische Wende wurden die Arbeiten jedoch abgebrochen. In den darauffolgenden Jahren stand das Gebäude leer und verfiel zunehmend durch Vandalismus.

1996 fasste der GFC e. V. einen weitreichenden Entschluss: Der Verein übernahm die Ruine in Erbpacht von der Gemeinde Großschönau und machte sich daran, die Baude wieder aufzubauen.

Mit großem Einsatz vieler freiwilliger Helfer, Sponsoren und Handwerker wurde das Gebäude Schritt für Schritt saniert und wiederbelebt. Aus einer verfallenen Ruine entstand erneut ein lebendiger Veranstaltungsort.

Gemeinsam für den Hutberg 1996 beginnt der Wiederaufbau durch den GFC e. V.
Heute

Ein Zuhause für Tradition und Gemeinschaft

Heute ist die Hutbergbaude ein Kultur- und Veranstaltungszentrum und steht unter Denkmalschutz. Sie ist eng mit dem kulturellen Leben Großschönaus verbunden und bietet Raum für Veranstaltungen unterschiedlichster Art.

Für den GFC ist sie weit mehr als nur ein Veranstaltungsort: Sie ist das Zuhause unseres Vereins, der Mittelpunkt unserer Faschingstradition und ein Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird.

Hutberg

Ein Wahrzeichen Großschönaus – und die Heimat des GFC.

Unser Vereinshaus

Ein Ort mit Vergangenheit und Zukunft

Vom historischen Ausflugsziel über den Wiederaufbau bis zum heutigen Vereinsleben: Der Hutberg verbindet Generationen und ist ein fester Bestandteil der Großschönauer Geschichte.

Großschönau Helau!